Das Alte Land steht für Kirschen und Äpfel. Im Frühjahr verwandelt sich das Alte Land in ein Blütenmeer, im Sommer fühlen sich Besucher an Verhältnisse auf Malta erinnert, wo bis an die Zähne bewaffnete Männer auch noch dem kleinsten flugfähigen Federknäuel nachstellen: im Alten Land verjagen allerdings nur wuchtige Schreckschußanlagen die ungebetenen Gäste von den leckeren Früchten.

Wer Freude hat an aufwendigen Ständer- (Fachwerk-) Häusern, kommt hier auf seine Kosten. Natürlich sind nicht alle Gebäude renoviert und hergerichtet. Aber die, die schon fertig sind, lohnen ein Verweilen. Und die, an denen noch gebaut wird, zeigen das Maß an handwerklichem Geschick, das nötig ist.

Im Herbst finden dann die Obstliebhaber ihr Paradies. Wer ein bißchen sucht, findet auch noch "alte" Obstsorten, die zwar nicht so stromlinienförmig aussehen wie die EG-konformen Wasserbomben, aber unvergleichlich nach Apfel oder Birne schmecken.

Ein Hinweis noch: es gilt auch hier, sich zu eilen. Der Hamburger Senat plant, das Obstbaugebiet in der bisherigen Ausdehnung zu zerstören. Statt Stare zu Leckereien einzuladen, soll Platz geschaffen werden für die großen Vögel. Ein Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht, soll einer Landebahn und logistik-optimierten Straßen weichen.

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